David und die Steine

Und er nahm seinen Stab in die Hand und erwählte sich fünf glatte Steine aus dem Bach und legte sie in die Hirtentasche, die er hatte, und zwar in die Schleudersteintasche, und er nahm seine Schleuder zur Hand und näherte sich dem Philister. – 1. Samuel 17,40 (Schlachter 2000) David ist uns in dieser Begebenheit schon ein gewaltiges Vorbild! Er demonstriert uns hier die Größe unseres Gottes, indem er sich völlig auf ihn verlässt. »

Gott sieht auf die Gerechten

… Und der König gab sie mir, weil die gute Hand meines Gottes über mir war. – Nehemia 2,8b (Schlachter 2000) Nehemia war in einer sehr schwierigen Situation. Er hatte ein Herzensanliegen welches ihn sehr bedrückte. Die Mauern von Jerusalem lagen brach und der Bau des Tempels war eingestellt worden. Den Bewohnern dort ging es sehr schlecht. Nehemia war ein Beter, so wie Daniel auch. Er legte diese Sache Gott hin und - es geschah erst einmal nichts. »

3:1 - Aufgaben im Weingarten

1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. 2 Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; jede aber, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. 3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in mir, und ich [bleibe] in euch! Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. »

Nebukadnezars Traum

Abschnitt 1 (Vers 1-13) Einige Ausleger sind der Meinung, der Grund warum Nebukadnezar den Traum und die Deutung verkündet haben wollte, lag darin begründet, dass er den Traum selbst nicht mehr wusste. Das ist jedoch eine Vermutung und kann aus dem Text nicht geschlossen werden. Wir sehen hier den König Nebukadnezar, wie er durch “Träume” (das können also durchaus mehrere Träume gewesen sein) beunruhigt wurde. Es ist schon verwunderlich, wie sich so ein großer mächtiger und kaltblütiger Herrscher von Träumen ängstigen lässt. »

Die Werke Jesu tun

10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht aus mir selbst; und der Vater, der in mir wohnt, der tut die Werke. 11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen! 12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe. »

Der königliche Beamte

43 Nach den zwei Tagen aber zog er fort und ging nach Galiläa. 44 Jesus selbst bezeugte zwar, dass ein Prophet in seinem eigenen Vaterland nicht geachtet wird. 45 Als er aber nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, weil sie alles gesehen hatten, was er während des Festes in Jerusalem getan hatte; denn auch sie waren zu dem Fest gekommen. 46 Jesus kam nun wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. »

Jesus und Judas

Als Jesus dies gesagt hatte, wurde er im Geist erschüttert, und er bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten! … Jesus antwortete: Der ist’s, dem ich den eingetauchten Bissen geben werde. Und er taucht den Bissen ein und gibt ihn dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot. — Johannes 13,21+26 (Schlachter 2000) Eine berechtigte Frage, die ich mir jedoch zuvor nie gestellt habe lautet: Warum verhält sich Jesus hier so? »

Jesus ist der Gesetzgeber

Da brachten die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau zu ihm, die beim Ehebruch ergriffen worden war, stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist während der Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Im Gesetz aber hat uns Mose geboten, dass solche gesteinigt werden sollen. Was sagst nun du? Das sagten sie aber, um ihn zu versuchen, damit sie ihn anklagen könnten. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. »

Überblick über Johannes - Teil 2

Der nächste große Abschnitt im Johannes-Evangelium erstreckt sich von Kapitel 5-6. Am Anfang des Abschnitts steht wieder ein Fest der Juden, allerdings erwähnt Johannes dieses nicht mit Namen. Es ist offensichtlich nicht relevant für seine Argumentation. In Kapitel 5 wird uns Jesus als Lebensquelle vorgestellt: Denn wie der Vater das Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn verliehen, das Leben in sich selbst zu haben. »

Überblick über Johannes - Teil 1

Nach dem Prolog, welcher bis Kapitel 2,12 (Hochzeit zu Kana) geht, beginnt Johannes mit dem ersten Teil seiner Argumentation. Sein Ziel ist es, dass er Menschen dazu bringt, durch die Zeichen die Jesus tat, an ihn zu glauben und ewiges Leben zu haben. So zeigt er im ersten Abschnitt seines Buches erst einmal auf, worauf es eigentlich ankommt. Wir werden im ersten Abschnitt erkennen, dass es auch einen allgemeinen, oberflächlichen Glauben gibt (2,23-25). »